Theaterplatz

Der Theaterplatz ist das Herz der Stadt und ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Der Theaterplatz lockt Menschen wie ein Magnet an. Hier finden das Burgjazzfestival, das Meeresfest, Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Man erzählt sich, dass die ersten Aufführungen schon im 17. Jh. dort stattfanden.
Im Jahre 1819, als ein Teil der Burggräben abgeschafft wurde, eröffnete der Neumarkt. Der Platz wurde von Metzgerbuden übernommen. Im Jahr 1860 wurden die Metzgerbuden abgerissen und an der Stelle baute man eine Markthalle.
Neben dieser Halle, bzw. den Burggräben, befand sich der Fischmarkt. Die Fischer brachten hier ihre Fische durch das Haff und verkauften sie auf ihren Schiffchen. Der Marktplatz wurde durch die Schiffsmasten lebendig, die mit bunten Wimpeln geschmückt waren. Der heutige Theaterplatz befand sich zwischen den zwei Marktplätzen und vereinigte sich später mit ihnen. So bildeten in der ersten Hälfte des 20. Jh. die Turgaus gatvė (Marktstraße), der Theaterplatz und der Neumarkt, einen langen, von der Jonas Kirche bis zur Burg, Marktplatz.
Während der Handelszeit wurde das ganze Gebiet von Kutschen, Buden, Vergnügungsparks und anderen Zelten, die das Geld aus der Tasche lockten belagert. Wenn es an Platz mangelte, dann wurde weiter auf der Sukilėlių Straße gehandelt. Der Theaterplatz als solcher wurde nur im 19. Jh. eingerichtet, aber man erzählt sich das hier Theaterstücke schon im 17. Jh. von den Vorbeireisenden Schauspielern gespielt worden sind.

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