Ehemalige Architektur

Klaipeda besitzt den schönsten Fachwerkspeicher des 18. Jahrhunderts. Hier war Fachwerk besonders in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts populär, als während der Napoleon Kriege der Handel in der Hafenstadt aufblühte und das Wachstum der Stadt positiv beeinflusste. Das Bild der Stadt blieb seitdem weitgehend erhalten.

Die Popularität des Fachwerks im 19. Jh. beweist gerade der Teil der Altstadt, der sich zwischen der Großwasserstraße (Didžioji Vandens) und dem Theaterplatz befindet.

Dort sieht man die in diesem Teil bis heute gebliebenen Fachwerkgruppen, Höfe, Hausflure und eindrucksvolle Gebäude, die sowohl das große Feuer im Jahre 1854, als auch andere spätere Zerstörungen überstanden. Der andere Teil der Altstadt, der sich zwischen dem Markt (Turgaus) und der Fischerstraße (Žvejų) befindet, wurde stark durch das Feuer beschädigt. Dort lassen sich nur wenige Fachwerkhäuser finden. Beim Wiederaufbau wurde auf diese Baukunst, bedingt durch Brandschutzauflagen und ästhetische Ziele, weitgehend verzichtet.

Die gebliebenen kleineren Fachwerkhäuser werden häufig von Künstlern genutzt. Dort findet man gemütliche Cafés, kleine Kunststuben und Souvenirgeschäfte.

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