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Geschichte
 
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2006 11 24
 

GESCHICHTE

Die ursprüngliche Burg wurde 1252 im Einvernehmen mit dem Livländischen Orden und dem Bischof von Kurland erbaut und Memelburg genannt. Ihre strategische Bedeutung lag in der Kontrolle des wichtigen Landweges über die Kurische Nehrung und des Zugangs zum Kurischen Haff. Die Ordensritter meinten ihre Burg am Unterlauf der Memel zu errichten, als deren Fortsetzung sie das Haff sahen. Der Name Memelburg, verkürzt zu Memel, ging allmählich auch auf die angrenzende Stadt über. Dieser Name ist im Deutschen bis heute erhalten, während die Litauer von Klaipeda sprechen. Beide Namen (castrum Memel alias Klawppeda) tauchen erstmals in einer Urkunde auf, die Verhandlungen zwischen dem litauischen Großfürsten Vytautas und dem Deutschen Orden von 1420 dokumentieren. Johann Heinrich Zedlers Grosses vollständiges Universal-Lexikon aller Künste und Wissenschaften (1739) verzeichnet Memel-von den hier ansässigen Kuren als Klaipeda bezeichnet-als wehrhafte Grenzfestung und Stadt am Kurischen Haff. Der Name Klaipeda geht vielleicht auf die sumpfige Landschaft und die Redensart klaipė pėdas (etwa: schiefgetretene Füße) zurück, oder sie lässt sich auf das litauische kleipas bzw.das lettische (kurische) klaips „Brot“ und ėda „isst“ zurückführen; dann würde Klaip-ėda auf die Burg verweisen, an deren Herren Abgaben in Form von Brot geleistet werden mußten.

Klaipėda ist die drittgrößte Stadt Litauens mit etwa 200 Tausend Einwohnern, ein unbestrittenes Wirtschafts- und Kulturzentrum Westlitauens.

In historischen Quellen taucht die Stadt seit dem 13. Jh. auf , als die Kreuzritter des Schwertbrüderordens im Gebiet der baltischen Stämme eine Burg errichteten. Die Stadt wurde Memel genannt, weil sie am Fluß Nemunas, den die Deutschen Memel nannten, lag. Dieser Name lebt auch heute noch. Die ersten deutschen Kolonisten kammen aus Hollstein, Dortmund und Lübeck hierher. Die Burg von Klaipėda war im 13.-14. Jh. ein wichtiger Stützpunkt des Deutschen Ordens an der baltischen Küste. Durch den Frieden vom Melno-See wurde Klaipėda endgültig als Ordensbesitz bestätigt. Für über 500 Jahre sollte die Stadt weitgehend unter deutscher Herrschaft stehen. Im aufsteigenden Preußen war die Bedeutung im Vergleich zum weiter südwestlich gelegenen Königsberg aber gering. Nur 1807 wurde es als eine Episode der napoleonischen Kriege kurzfristig sogar preußische Hauptstadt.

Die Einwohner der Stadt lebten von Landwirtschaft, Handwerk und Handel. Die größeren Quartale an den zentralen Straßen des Stadtkerns waren für die Kaufleute gedacht, und die kleinen Quartale mit ihren Gassen beherbergten die Handwerker. Das spiegelt sich auch in den Straßennamen wider: Schmiedestraße, Bäckerstraße, Schusterstraße, Fischerstraße u. ä. Das Herz der Altstadt war die auch im 18. Jh. noch bedeutende Festung. Erst als Klaipėda im 18. Jh. den Status als Festungsstadt verlor, intensivierte sich in der Stadt der Fischfang.

Zu dieser Zeit richteten die Stadtoberen ein Theater ein, das sich in der ersten Hälfte des 19. Jh. zu einem kulturellen Mittelpunkt der gesamten Westregion Litauens entwickelte. Selbst der berühmte deutsche Komponist Richard Wagner war hier für eine Saison als Dirigent tätig. Heute ist in diesem Gebäude das Dramatische Theater Klaipėda.

Das Herz der Stadt ist heute der Theaterplatz. So wie sich hier die wichtigsten historischen Ereignisse vollzogen, so werden auch heute alle wichtigsten Veranstaltungen und Feste auf diesem Platz abgehalten. Im Zentrum des Platzes steht ein Brunnen, der an den am Anfang des 17. Jh. in Klaipėda geborenen deutschen Dichter Simon Dach erinnert. Inmitten des Brunnens steht die bronzene Figur eines Mädchens – des von Dach besungenen Ännchens von Tharau.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde Klaipėda mit den umgliedenden Territorien laut Art. 99 des Versailler Vertrages von Deutschland abgetrennt und zunächst unter französische Verwaltung gestellt. Im Januar 1923 wurde das Gebiet unter Vortäuschung eines Aufstandes der ansässigen Litauer – übrigens mit Zustimmung der deutschen Regierung – von Litauen besetzt und schließlich auch international als litauisches Territorium anerkannt.

KLEINLITAUEN

Kleinlitauen ist ein Kreuzungspunkt der Schicksale mehrerer Nationen. Im historischen Gedächtnis der Völker verbinden sich mit diesem Land nicht nur einschneidende Ereignisse, sondern auch die Namen bedeutender Persönlichkeiten. An der Ostsee, zwischen der Weichsel und den Memelniederungen, liegen die Spuren der vom Deutschen Orden besiegten und im 17. Jh. assimilierten Preussen. Weitere Siedler der Küstenlandschaft waren die kämpferischen Kuren, die Ostseepiraten des 11. bis 12. Jahrhunderts. Auch sie gingen in den Kämpfen der baltischen Stämme mit dem Deutschen Orden im 13. bis 14. Jh.unter. Für die Litauer ist Kleinlitauen die Heimat des bis heute in vieler Hinsicht unübertroffenen Vorreters der schönen Literatur Kristijonas Donelaitis (Donalitius), der hier beheimateten Schriftstellerin Eva Simonaitytė, des Philosophen, Schriftstellers und Aufklärers Vydūnas und vieler anderer. Hier wirkten der Verfasser des ersten litauischen Buches Martynas Mažvydas und andere Pioniere des litauischen Schrifttums sowie die Herausgeber litauischer Publikationen, die während des zaristischen Presseverbotes heimlich nach Großlitauen gebracht wurden. Der Zweite Weltkrieg versprengte fast alle Einwohner Ostpreußens in die Fremde, darunter auch die litauischsprachige Bevölkerung, die vor dem Krieg 2,6 Millionen Menschen gezählt hatte. Die kulturelle Tradition dieser Bevölkerungsgruppe ist ein kostbares kulturelles Erbe aller Litauer.

Für die Deutschen stehen für Ostpreußen und das Memelland auch der Barockdichter Simon Dach, der Schriftsteller und Komponisten E.Th.A. Hoffmann, der Schriftsteller Hermann Sudermann sowie berühmte Ärzte, Astronomen und Architekten. Vor dem Zweiten Weltkrieg blühten hier Landwirtschaft, Industrie und Kultur. Die meisten Städte sind ebenfalls deutsche Gründungen und gediehen dank des deutschen Stadtrechts, verantwortungsvoller Verwaltung, guter Verkehrsverbindungen, Handel und Gewerbe.

Kleinlitauen ist heute nicht nur ein Ort wechselvoller Geschichte, sondern auch ein Land belebter Ferienorte, ruhiger Erholungsgebiete und touristischer Ziele, ein Land der Häfen, der Fischerei und des Gewerbes. Die größte Anziehungskraft geht von der Natur aus: die felsige Küste des Kaliningrader Gebiets, die mystische Landschaft der Kurischen Nehrung, die Weite von Meer und Haff. Der Regionalpark Memeldelta mit seinen Schwemmwiesen, Kanälen und Deichen ist mehr als ein urtümliches Fisch-und Vogelparadies; Touristen zieht es auch in das „Venedig Litauens“, das Dorf Minija/Minge. In diesem Land der unendlichen Wasser-und Sandflächen, der Wiesen und Dickichte kann man eins werden mit dem Wachsen und Werden der Natur, und die abstrakten Kategorien Ruhe, Innere Einkehr, Beständigkeit und Schönheit werden zum unmittelbaren Erlebnis.

DER MEERESHAFEN

Der Hafen von Klaipeda ist der nördlichste eisfreie Hafen an der Ostküste der Ostsee. Er ist die wichtigste Transportverbindung zwischen Ost und West. Jährlich laufen hier mehr als 7000 Schiffe aus 45 Ländern ein und werden rund 20 Millionen Tonnen Fracht geladen. Den größten Teil der Fracht bilden Ölprodukte, Metall, Dünger, Zucker, Holz, Zement, Container, Getreide, Torf und Nahrungsmittel.

2002 wurde der Eingang in den Hafen rekonstruiert: Zusätzliche Piers wurden gebaut, der nördliche Teil des Hafenwassergebiets wurde verlängert, der Einfahrtskanal wurde verlängert und bis zu 14,5 Meter vertieft. In den Hafen können jetzt sogar Pannamax-Schiffe sicher einlaufen. In den Erweiterungsplänen.
 
 
 
 
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